HANS HÖRNLEIN
Ehrenvorsitzender
ROLF CHRISTIAN
Ehrenvorsitzender
MARIO LIEBAUG
RALF-MICHAEL BLOß
BERND AMBORN
KARL-HEINZ GIESSLER
GERD BÖHM
VOLKER MATTHES
INGRID ROHDE
Armin Horn, der Fußballwelt langjährig bekannt als Vereinsvorsitzender des SV Rot-Weiß Unterschönau, ist am Samstag 27.12.2025 im Alter von 76 Jahren verstorben.
Armin löste (im damaligen Fußballkreis Schmalkalden) im Jahre 1984 bei der BSG „Grünes Herz“ Unterschönau Achim Recknagel als Sektionsleiter Fußball ab.
Beim Zusammenschluss der Altkreise Schmalkalden und Suhl zum Fußballkreis „Werra-Rennsteig“ 1994 begann für Armin seine Mitgliedschaft als Beisitzer im Sportgericht.
Von 1997 bis 2012 war Armin Stellvertreter des Vorsitzenden im Sportgericht. Bis 2022 war Armin Beisitzer.
Durch gesunde Zielstrebigkeit und seine loyale Haltung erwarb er sich großes Ansehen.
Wenn auch Entscheidungen nicht immer leicht fielen, so wurden diese immer in der Sache und unter Abwägung alles Umstände getroffen.
Der KFA ist Armin für seine langjährige Tätigkeit zu großem Dank verpflichtet.
Auf Grund seiner umfangreichen Tätigkeiten im Fußballsport wurde er u.a. mit der Ehrennadel des TFV in Gold geehrt. Der KFA würdigte seine Verdienste anlässlich seines
70. Geburtstages mit dem Ehrenzeichen des KFA.
Armin wird der gesamten Fußballfamilie fehlen, aber wir alle werden ihn nie vergessen und ihn so in Erinnerung behalten, wie er halt war – ein gradliniger Mensch und ein Sportfreund, der immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2025 verstarb mit Hans Hörnlein ein verdienstvoller Funktionär im Thüringer Fußball und Ehrenmitglied des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV). Mehr als 50 Jahre und bis zum letzten Tag fungierte der in Jüchsen geborene Suhler in verschiedenen Funktionsämtern. Ein Engagement für den Sport, das kaum hoch genug einzuordnen ist, wenngleich Hans Hörnlein neben seinen außergewöhnlichen Verdiensten in den Ämtern auch als Mensch und Sportfreund einen gigantischen Fußabdruck hinterlässt. Stets mit einem authentischen Lächeln auf den Lippen, mit Hingabe für den Sport und größtem Einsatz für seine (und dazu zählte Hans Hörnlein alle Vereine in seinem Wirkungsbereich als Funktionär) Vereine, verstarb ein Sportsmann, dem Wertschätzung im höchsten Maß zuteilwurde – zu Recht. Die von aufrichtiger Anteilnahme geprägten öffentlichen Kondolenzbekundungen unzähliger Vereine, Fußballer, Sportfreunde und Verbände sind nur ein einzelnes Zeugnis dessen. Sie alle könnten wahrscheinlich eine Anekdote berichten, die sie gemeinsam mit Hans erlebten.
Mehr als 50 Jahre Ehrenamt – Ein Lebenswerk heißt es auf der Homepage des KFA Rhön-Rennsteig, den er seit seiner Gründung bis 2024 anführte. Da übernahm sein Nachfolger Sandy Hoffmann, der verriet, das Amt nur übernommen zu haben, weil Hans Hörnlein weiter seine Unterstützung zugesagt hat. „Hans hat immer an die Vereine gedacht und das gemacht, was er für richtig hielt. Ein überragender Mensch. Seine Art imponiert mir und auch, wie er mich unterstützt hat“, sagt Hoffmann und ergänzt: „Ein Lebenswerk, das kann man zu 100 Prozent sagen.“
Die Liebe zum runden Leder entdecke Hans Hörnlein bereits als Bub. Der am 15. April 1947 in Jüchsen geborene Hans jagte dem Ball ab 1962 bei Traktor Jüchsen hinterher. Es folgten Spielerstationen in Untermaßfeld, bei Lok und Vorwärts Meiningen und Motor Suhl. 1971 betreute er erstmals eine Nachwuchsmannschaft und spätestens, als er 1976 maßgeblich an der Gründung der WSG Suhl beteiligt war, wurde erkennbar, dass Hans Hörnlein auch über die eigene Fußballlaufbahn hinaus Spuren hinterlassen kann. So war er bereits in den 70er Jahren im „Fußballkreis Suhl“ zuständig für „Freizeit- und Erholungssport“ und in die Organisation der „Kreissportfeste der Werktätigen“ involviert. Ab 1977 war Hans Hörnlein außerdem Mitglied der Rechtskommission im KFA Suhl und später im Sportgericht des KFA Werra-Rennsteig, welches er 15 Jahre leitete. Mit dem Vorsitz im Jugendausschuss des „Fußballbezirk Südthüringen“ war Hans Hörnlein zudem Mitglied im Jugendausschuss des TFV. Zur Jahrtausendwende wurde der umtriebige Funktionär schließlich zum Vorsitzenden des KFA Werra-Rennsteig gewählt und überführte diesen in den bis heute bestehenden KFA Rhön-Rennsteig, an dessen Spitze er bis 2024 stand. Doch auch mit Übergabe des Staffelstabes an Sandy Hoffmann dachte Hans nicht an „Funktionärs-Ruhestand“ und brachte sich weiterhin mit hohem Engagement ein.
„Hans war vor allem Mensch. Er war einer, der nicht zuerst an sich gedacht hat, sondern an andere. Ich habe nie ein böses Wort von ihm gehört. Er hat es immer geschafft die Menschen zusammenzuführen – ein Riesenvorbild, geradlinig und ehrlich. Auch wenn mal was nicht geklappt hat, war er sich nicht zu schade, das einzuräumen“, sagt Sandy Hoffmann über Hans Hörnlein, der übrigens beruflich einst Koch und Kellner lernte. Nach einigen gastronomischen Stationen wurde er Ausbilder für Köche und Hotelkaufleute, nahm für die IHK unzählige Gesellenprüfungen ab und war später Geschäftsführer des Sporthotels in Oberhof. 2011 ging Hans Hörnlein in den beruflichen Ruhestand.
In all den Jahren blieb Hans sich und seiner Art, die Dinge zu erledigen, treu. Das bestätigt auch Dittmar Börner, der von einem Funktionärskollegen zu einem echten Freund wurde. Gut 40 Jahren kennt Börner seinen Freund, erzählt er. „Hans war immer ausgeglichen und ruhig. Er konnte sich schon auch mal in Position bringen, aber war stets der ruhende Pol“, so Börner, der viele Jahre den Vorsitz im Nachbar-KFA Südthüringen innehatte. Nahezu zu jeder Vorstandssitzung des Thüringer Fußball-Verbandes reisten die beiden gemeinsam an. Zeit für jede Menge Austausch. „Wir haben oft eine gemeinsame Linie gehabt und auch wenn die Meinung mal unterschiedlich war, ging es fair zu. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt“, erzählt Dittmar Börner.
Der Thüringer Fußball-Verband trauert in großer Dankbarkeit um einen verdienstvollen Sportfreund, der als Funktionär und Mensch große Spuren und viele Freunde hinterlässt. Hans Hörnlein prägte den Fußball in seiner Region wie kein Zweiter. Die Funktionärslaufbahn des herzlichen Suhlers war gespickt mit Höhepunkten und Auszeichnungen für sein Wirken.
Danke für Alles, Hans. 🕊️🕯️
Am 18. Dezember 2024 ist unser langjähriger Sportfreund Klaus Wolf aus Zella-Mehlis nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben.
Mit Klaus verlieren wir einen für den Fußballsport immer bereiten Sportfreund. Wenn es um Fußball ging, kannte Klaus das Wort „nein“ nicht.
In seiner Jahrzehnte langen Mitgliedschaft beim TSV Zella-Mehlis sowie zu den KFA Werra-Rennsteig und Rhön-Rennsteig hat Klaus viele Funktionen aktiv begleitet. Im Jahr 1994/95 löste er Dr. Erwin Burkhardt im TSV als Jugendleiter ab. Diese Funktion begleitetet er bis 1999/2000. In der Zeit von 1997/98 – 2003/04 war er Mitglied im Jugendausschuss des KFA Werra-Rennsteig.
In der Abteilung Tennis betreute er über viele Jahre speziell die Jugend.
Auf Grund seiner umfangreichen Tätigkeiten im und um den Fußballsport wurde Klaus im Jahre 2012 Ehrenmitglied des KFA Rhön-Rennsteig. Er erhielt anlässlich der Feierlichkeiten zu 100 Jahre TSV Zella-Mehlis die Ehrennadel des Thüringer Fußballverbandes in Gold und anlässlich seines 70. Geburtstages die Guts-Muths-Medaille des LSB in Bronze.
Danke, lieber Klaus, finde deine ewige Ruhe! 🕊️
